Team | Monkey Mind Yoga - Agnes Jovaisa
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agnes

Was waren deine aufrichtigen, ehrlichen (vielleicht auch profanen) Bewegründe, Yoga anzufangen und was hast du auf deinem Weg bislang für dich persönlich gefunden?

Schon als Kind liebte ich es, durch die Bibliothek zu streifen und Bücher über Indien und seine bunte Vielfalt zu verschlingen. Diese schillernde Zauberwelt zog mich magisch an und ich war völlig fasziniert von den Religionen dieses Landes – von Göttersagen bis Erleuchtung. Da war Yoga nicht weit. Ich war jedoch eher Bücherwurm statt Sportskanone und dachte, Yoga ist nichts für mich. Ich konnte schließlich nicht die Füße hinter den Kopf stecken, wie die Männer mit Turban und den weißen Bärten aus den Büchern. Von der Neugier getrieben, fand ich dann doch den Weg auf die Matte als Studentin beim Hochschulsport, wenig glamourös in der Mehrzweckhalle. Und dann: Wow. Ich durfte erfahren, dass ich ein Baum sein kann, wenn ich will. Oder ein Berg, ein Hund, eine Krähe. Wahnsinn. Ich lernte, dass diese bunte Welt in mir selbst steckt. Mein Körper und ich wurden neue Freunde. Ich kann meine Füße noch immer nicht hinter den Kopf stecken, aber heute weiß ich, dass es um etwas ganz anderes geht.

 

Wie ist dein Werdegang bis hierhin, und was davon spiegelt sich in deinem Unterricht wieder?

Ich habe 2011 mit Iyengar und Hatha Yoga begonnen und ein paar Jahre später Vinyasa als meine Basis für mich entdeckt. Mein Vinyasa Teacher Training begann ich 2018 in Hamburg und bilde mich seitdem kontinuierlich weiter, zum Beispiel in Anusara und Yin Yoga. Mit Begeisterung bin ich weiter Schülerin und besuche Klassen anderer Lehrerinnen, Workshops und Yoga-Festivals, um mich immer wieder neu inspirieren zu lassen.
Vinyasa ist zum Glück nicht böse, wenn man wild andere Stile hineinmixt – so unterrichte ich Flows mit Alignment-Elementen und einer Prise Bhakti. Musik spielt für mich eine wichtige Rolle in meiner Praxis, ob Harmonium und Mantra oder beflügelnde Beats in meinen Playlists.

 

Was ist die größte Entdeckung & was die größte Illusion für dich in Sachen Yoga?

Die größte Entdeckung ist, dass Yoga erst so richtig beginnt, wenn man die Matte wieder aufgerollt hat. Yoga hilft mir, Klarheit zu finden und zu unterscheiden, wo ich gerade etwas annehmen oder an den Dingen arbeiten darf. Und so oder so: Das Leben und wir alle sind große Wunder. Wer hätte das gedacht, dass ein paar Stunden auf der Matte zu so einer Erkenntnis führen.
Die größte Illusion ist, dass Yoga dich automatisch zu einem besseren Menschen macht. Aber auch hier hilft Yoga, nämlich beim Aufräumen der dunklen Ecken.

agnes

Was waren deine aufrichtigen, ehrlichen (vielleicht auch profanen) Bewegründe, Yoga anzufangen und was hast du auf deinem Weg bislang für dich persönlich gefunden?

Schon als Kind liebte ich es, durch die Bibliothek zu streifen und Bücher über Indien und seine bunte Vielfalt zu verschlingen. Diese schillernde Zauberwelt zog mich magisch an und ich war völlig fasziniert von den Religionen dieses Landes – von Göttersagen bis Erleuchtung. Da war Yoga nicht weit. Ich war jedoch eher Bücherwurm statt Sportskanone und dachte, Yoga ist nichts für mich. Ich konnte schließlich nicht die Füße hinter den Kopf stecken, wie die Männer mit Turban und den weißen Bärten aus den Büchern. Von der Neugier getrieben, fand ich dann doch den Weg auf die Matte als Studentin beim Hochschulsport, wenig glamourös in der Mehrzweckhalle. Und dann: Wow. Ich durfte erfahren, dass ich ein Baum sein kann, wenn ich will. Oder ein Berg, ein Hund, eine Krähe. Wahnsinn. Ich lernte, dass diese bunte Welt in mir selbst steckt. Mein Körper und ich wurden neue Freunde. Ich kann meine Füße noch immer nicht hinter den Kopf stecken, aber heute weiß ich, dass es um etwas ganz anderes geht.

 

Wie ist dein Werdegang bis hierhin, und was davon spiegelt sich in deinem Unterricht wieder?

Ich habe 2011 mit Iyengar und Hatha Yoga begonnen und ein paar Jahre später Vinyasa als meine Basis für mich entdeckt. Mein Vinyasa Teacher Training begann ich 2018 in Hamburg und bilde mich seitdem kontinuierlich weiter, zum Beispiel in Anusara und Yin Yoga. Mit Begeisterung bin ich weiter Schülerin und besuche Klassen anderer Lehrerinnen, Workshops und Yoga-Festivals, um mich immer wieder neu inspirieren zu lassen.
Vinyasa ist zum Glück nicht böse, wenn man wild andere Stile hineinmixt – so unterrichte ich Flows mit Alignment-Elementen und einer Prise Bhakti. Musik spielt für mich eine wichtige Rolle in meiner Praxis, ob Harmonium und Mantra oder beflügelnde Beats in meinen Playlists.

 

Was ist die größte Entdeckung & was die größte Illusion für dich in Sachen Yoga?

Die größte Entdeckung ist, dass Yoga erst so richtig beginnt, wenn man die Matte wieder aufgerollt hat. Yoga hilft mir, Klarheit zu finden und zu unterscheiden, wo ich gerade etwas annehmen oder an den Dingen arbeiten darf. Und so oder so: Das Leben und wir alle sind große Wunder. Wer hätte das gedacht, dass ein paar Stunden auf der Matte zu so einer Erkenntnis führen.
Die größte Illusion ist, dass Yoga dich automatisch zu einem besseren Menschen macht. Aber auch hier hilft Yoga, nämlich beim Aufräumen der dunklen Ecken.